DIARY

22.01.08 Hamburg / Markthalle

25.01.2008 von Philipp

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Erstma vielen Dank an Kai von DEVILS DAY-OFF, der am Tresen inner Markthalle knüppelt und der Markthallen-Crew die junge, aufstrebende Band VLADIMIR HARKONNEN empfohlen hat, als bekannt wurde, dass die Prong'sche Vorband wegfällt.

Mit PRONG zocken! Irgendwie nett, schließlich ham die Jungs mit "Force Fed", "Prove You Wrong" oder "The Cleansing" so einige Knüller veröffentlicht, zu deren Klängen sicher einige Kinder gezeugt worden sind. 

Für mich nur etwas stressig, da an diesem Dienstag Zeugniskonferenzen anstanden, die frühestens um 18.30 Uhr enden sollten. Ich ohne Auto sollte also von Timmendorfer Strand rechtzeitig nach Hamburg kommen, um 20.00 Uhr auffe Bühne in der Markthalle zu stehen. Dank eines motorisierten und engagierten Kollegen (Danke!) kam ich dann auch tatsächlich ca. 15 Minuten vor "Showstart" an...

PRONG erwiesen sich als lockere Gesprächspartner, die sich auch nicht isolierten. Naja, was man so an Oberflächlichkeiten in 10 Minuten austauschen kann, wurde ausgetauscht. 

Dann ging es auch schon ab! Man muss leider sagen, dass in Läden wie der Markthalle "Supportbands" generell weniger Kanäle bekommen als der "Hauptact", laut Markthallen-Soundmenschen, um zu garantieren, dass bei einem Defekt der letzten Band noch genügend Technik zur Verfügung steht... Das konnte jedoch unseren Spaß genausowenig trüben wie die Tatsache, dass wir hier weder Spritgeld noch wat zu Futtern bekommen, das war ja alles vorher klar. Also Knüppel aus dem Sack und ab! Netterweise gab mir ein Stagehand nach ein paar Songs ein längeres Kabel, so dass ich mehr Platz hatte und über die Bühne wetzen konnte. In 40 Minuten zockten wir unser Programm, für unseren mitgefahrenen Mischer gab es noch so'n kurzes C.O.C.-Cover vorweg. Erstaunlicherweise gab es Applaus! Und es wurde mit jedem Song voller. Angenehm Harkonnen! Eric sagte treffend, der Auftritt habe gefühlte fünf Minuten gedauert und so war es. Einige uns bekannte Hackfressen grinsten uns die ganze Zeit entgegen und so zogen wir zufrieden wieder ab. Allerdings auch nicht begeistert - die Brennung und die Atmosphäre, die man in einem AZ oder einem Squat verspürt, die kommt in so einem Laden nicht auf. Man fühlt sich halt nicht wirklich "zu Hause"! Trotzdem mal ganz interessant, in diese fremde Welt einzutauchen. Und freundlich behandelt wurden wir auch - dass die Gesetzmäßigkeiten solcher Veranstaltungsorte sich den Gesetzen der Hierarchie und der Konkurrenz beugen, ist nun mal Tatsache.

PRONG waren dann klasse und zockten sich durch ihr Repertoire. Tommy Victor rollte mit den Augen und zu dritt walzte man ordentlich groovig, so dass der Mob schnell in Wallung kam. Auf www.dremufuestias.de gibt es einen gelungenen Bericht des Abends.

So, näxtes Mal Hafermarkt FL, dat wird schick! 

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