DIARY

Braunschweig, Nexus - 11.06.2016

23.08.2016 von Philipp

Tick tick tick bääääääääääääääääääääääääääääääääämmm!

Noch begeistert vom doppelten Vlad auffem Wilwarin düsen wir gen Braunschweig, wo wir heute von MORIBUND-SCUM-Felix zur feinen HELL OVER BRAUNSCHWEIG-Festivität eingeladen sind. Ab in die Hölle Braunschweigs!

 

 

VRHN

 

 

Beim Nexus angetroffen erwarten uns Dinge: kühle Getränke! Bereits aufgebaute Plattenstände! Geliebte Menschen! Überraschungen! Gebratene Tauben, die einem von selbst ins Maul fliegen! Igitt, nee, das letzte nu doch nicht, das will ja auch keiner.

 

Eine Überraschung isses zum Beispiel, dass Tati nicht nur anwesend ist, sondern sogar mit einer neuen Band zockt. NEUROTIC EXISTENCE heißen die und Tati spielt da Gitarre und singt im Wechsel mit einem Schreihals namens Merleo. Wie schön! Denn aufgrund von Knoten auffen Stimmbändern musste Tati mit dem Schmettern aufhören, was ich als LOST-WORLD-Hörer hart schade fand. Nun geht es offenbar zumindest im Wechsel, halt etwas reduziert. NEUROTIC EXISTENCE eröffnen den bunten Reigen dann auch gleich. Es gibt Crust Punk zu hören, der schnell und mit unheilvoll klingenden Gitarrenmelodien meinen dreckigen Lauschern schmeichelt. Es gibt bereits ein Tape, welches vier Songs enthält. Geil: https://neuroticexistencepunx.bandcamp.com/releases

 

Die nächste Combo heißt PIG//CONTROL und überzeugt gleich alle Vladis, was ja bekanntlich sonst kaum einer Band gelingt. HardcorePunk aus Berlin, der mit viel Power vorgetragen wird. Der Sänger hat die Hummeln im Hintern und hält sich kaum auf der Bühne auf. So gefällt mir das! https://soundcloud.com/pig-control

 

 

VRHN

 

 

So, wir haben schön Vinyl abgeerntet, ein paar Getränke genossen und sogar noch eine Fotografin gefunden (Strecker ist heute verhindert, da müssen wir halt irgendwem die Kamera in die Hand drücken – Danke, Sarah!). Beste Voraussetzungen, um Vladiismus zu verbreiten. Das tun wir dann auch in den uns zur Verfügung stehenden 45 Minuten. Zwar kann das Nexus nicht mit Topfpflanzen aufwarten (verbesserungswürdig!), aber die Omma-Tapete samt Hirsch-Motiven ist definitiv eine Erwähnung und eine kleine Diskussionsrunde wert. Das Nexus ist gut gefüllt und pöbelnde/pogende Punx befinden sich in den vordersten Reihen. Läuft alles schön flutschig heute. Unser Froind Elias sagt später gar, dass ihm unser SLIME-Cover „Schweineherbst“ eine Gänsehaut beschert habe. Tick tick tick bääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääämmmmmmmmmm!

 

 

 

VRHN

 

 

 

Als nächstes spielen SVFFER, auf die ich mich freue wie Sau. Haben die Bielefelder*innen mich doch bereits auffem 2014er KIEL EXPLODE mit ihrer Hyperspeed-Kanonade mitgenommen. Leonie entlockt ihrer Kehle herrlich garstige Laute und der Rest bözlt ohne Schmerzen nach vorne, vergisst zudem die sludgigen Grooves nicht. Ich würde sagen, dass SVFFER dem Mob heute die stärksten Reaktionen entlocken, denn es drehen so ziemlich alle am Rad. SWIFFER haben mal wieder schön feucht durchgewischt!

 

NUCLEAR DEVASTATION hab ich gerade erst im April mit VIOLATOR genießen können (Bambi Galore). Die aus Amsterdam stammenden Freaks zocken eine zündende Mischung aus Blackened Thrash, Crust, Death und Punk. Richtig schön chaotisch und voller Energie, da mag ich gern zugucken. Die Band hat offenbar in den letzten Tagen (Wochen, Monaten…?) gut durchgezogen, zumindest gucken einige Mitglieder sehr verstrahlt aus der Wäsche. Single wird abgeerntet.

 

Mit DEATHRITE wird das HELL OVER BRAUNSCHWEIG zumindest auf der Bühne abgerundet. Ich bin mal wieder begeistert von den Jungs. Es müssen sowieso viel mehr Metalbands in autonomen Zentren spielen! Boss-HM-2-Pedal rules!

 

Danach gönnen wir uns die DJ-Action und schwingen das Tanzbein, bis wir auf Flips auszurutschen drohen, mit denen irgendwer hier rumgesaut hat.

 

Danke, Felix! Zwischen dir und dem Rest der Welt steht eine Glaswand. Wir kommen wieder. Wenn wir dürfen.

 

 

VRHN

 

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